Philipp Matthias Kaufmann

Komponist, Arrangeur & Musiker aus Köln

Bearbeitungen für gemischte Kammerensembles

Besetzungen MIT Klavier

Claude Debussy: Claire de Lune

Eine der bekanntesten Kompositionen Debussys, die träumerische und später durchaus emotional bewegte Beschreibung des Mondlichts aus der „Suite bergamasque“ für Klavier, erfreut sich offenbar auch unter meinen Auftraggebern großer Beliebtheit. Mittlerweile habe ich drei Fassungen dieses Satzes erstellt, jede mit einer eigenen Instrumentation.
Besetzung I: Vl., Va., Vc., Pno.
Besetzung II: Fl., Vl., Vc., Pno.
Besetzung III: Fl., Vl., Va., Vc., Hfe (od. Pno.)
Partituren/Stimmen auf Anfrage

George Gershwin: Themes from „An American in Paris“

Diese Bearbeitung stellt einen kammermusikalisch aufbereiteten Querschnitt durch Gershwins schwungvolles Orchesterstück dar. Natürlich lässt sich der volle, teilweise bigbandartige Klang des Originals nicht einfach auf sieben Instrumente übertragen. Aber durch die Themenauswahl und die möglichst ausgewogene klangliche Umsetzung ist eine etwa 7-minütige in sich stimmige Bearbeitung entstanden.
Besetzung: Kl., Pno., 2 Vl., Va., Vc., Kb.
Partituren/Stimmen auf Anfrage

John W. Green: Body and Soul

Das Wesen des Jazz lässt sich im Grunde nur schwer notieren und so ist es immer eine Gratwanderung zwischen Kitsch und Kunst, wenn klassische Ensembles sich dieser Musik annehmen. Einige Standards lassen sich allerdings ganz gut umsetzen, weil sie starke Melodien und tragende Harmonien bereit halten. Mögliche Improvisationsteile ersetze ich dann durch notierte Variationen im Sinne einer thematischen Durchführung o.ä. So entstehen, ähnlich wie bei Gershwin, Jazz-Standards in eher klassischer Form, die den ausführenden MusikerInnen kein künstliches und dadurch aufdringliches „swing-feel“ oder sonstige Attitüde abverlangen.
Besetzung: Kl., Pno., 2 Vl., Va., Vc.
Partituren/Stimmen auf Anfrage

Besetzungen OHNE Klavier

Joh. Seb. Bach: Ricercar a6 aus dem „Musikalischen Opfer“ BWV 1079

Glücklicherweise ist Bachs Musik oft so absolut, dass sie in zahlreichen Varianten instrumentiert werden kann.
Besetzung: Fl., Ob., Fg., Vl., Va., Vc., Kb.
Partitur/Stimmen auf Anfrage

Maurice Ravel: Ma Mere l’Oye

Ravel selbst hat seine fünfsätzige märchenhafte Suite vom Original für Klavier zu vier Händen auf ein kleines Orchester übertragen und dann sogar noch durch Komposition neuer Teile zu einem vollständigen Ballett ergänzt. Meine Bearbeitung für 10 Instrumente lehnt sich vor allem an des Klavier-Original an, benutzt aber auch viele Effekte aus Ravels Orchesterversion. Da die fünf Bläser und fünf Streicher meiner Fassung zusammen ja auch schon fast ein kleines Orchester bilden, hielt ich diesen Auftrag zuerst für gar nicht so problematisch. Da Ravel aber eben Ravel ist, durfte ich schnell merken, dass die raffinierte Tücke oft im Detail sitzt. Schließlich ist eine Version entstanden, die zwischen Kammermusik und Orchesterklang balanciert.
Besetzung: Fl.(Picc.), Ob., Kl., Fg., Hn., 2Vl., Va., Vc., Kb.
Partitur/Stimmen auf Anfrage