Philipp Matthias Kaufmann

Komponist, Arrangeur & Musiker aus Köln

Kompositionen für Sinfonieorchester

Das fliegende Klassenzimmer (2013)

Erich Kästners berühmtes Buch musikalisch neu erzählt

 

Inhalt: Im Auftrag des Kölner Gürzenich-Orchesters wurde das Fliegende Klassenzimmer auf eine sehr knappe Erzählung reduziert und sowohl mit neu komponierten Teilen als auch mit bekannten klassischen Werken von Brahms, Tschaikowsky, Verdi u.a. verbunden.
Aus rechtlichen Gründen durfte diese Version bisher nur einmal aufgeführt werden. Das Nachfolgewerk Die Weihnachtsmannmaschine (s.u.) ist dagegen offiziell erhältlich.
Text: Erich Kästner (Bearb. Alexander Gruber)
Besetzung: ErzählerIn, Orchester: 2.2.2.2. – 4.2.3.1. – Pk., Schl.(3) – Hfe – Str.
Aufführungsdauer: ca. 60 Min.
Aufführungsmaterial derzeit nicht erhältlich

Die Weihnachtsmannmaschine (2014)

Eine musikalische Pettersson und Findus-Geschichte für Erzähler und Orchester

Inhalt: Die Weihnachtsmannmaschine ist die musikalische Umsetzung des bekannten Kinderbuchs Morgen, Findus, wird’s was geben von Sven Nordqvist mit seinen beliebten Helden Pettersson und Findus.
In dieser Geschichte hat der alte Pettersson seinem Kater vom Weihnachtsmann erzählt und in Findus den Wunsch geweckt, der Weihnachtsmann möge auch zu ihm kommen. Pettersson will ihn nicht enttäuschen und macht sich daran, eine Weihnachtsmannmaschine zu bauen. Doch als er am Weihnachtsabend den Auslöser seiner Konstruktion zieht, geschieht etwas Unerwartetes und Magisches.

Dieses Weihnachtsstück entstand als Kompositionsauftrag des Gürzenich-Orchesters Köln unter Verwendung bekannter Werke von Mozart bis Grieg und neu komponierter Teile. Der Erzähltext fügt sich harmonisch in die musikalischen Abläufe ein.
Text: Sven Nordqvist (Bearb.: Oliver Binder)
Besetzung: ErzählerIn, Orchester: 3(Picc).2.2.2. – 4.2.3.1. – Pk., Schl.(3) – Hfe – Str.
Aufführungsdauer: ca. 60 Min.
Aufführungsmaterial bei Breitkopf & Härtel
Video: Interview zu Die Weihnachtsmannmaschine

Jojo und die Musikmaschine (2016/2017)

Eine musikalische Geschichte für Schauspielerin und (junges) OrchesterInhalt: Jojo hat eine brandneue Musikmaschine bekommen und möchte nun damit ihren Super-Super-Jojo-Lieblingshit komponieren. Dafür muss sie nur ihre drei klassischen Lieblingsstücke und ihre eigene Melodie in die Maschine laden und … na, so schwer kann das ja nicht sein. Jojo braucht diese Komposition als Hausaufgabe. Alle Kinder ihrer Klasse sollen nämlich etwas mitbringen, was ihnen wichtig ist und was für unser Land steht. Auf diese Weise soll zwei neuen Mitschülern aus dem fernen Ausland ein erster umfassender Eindruck ihrer neuen Heimat vermittelt werden. Jojos Idee entpuppt sich in der Realität allerdings als gar nicht so einfach, da die Musikmaschine nicht so recht tut, was sie soll. Dann funkt auch noch Jojos Vater ständig übers Handy dazwischen, will sie zum Essen nach hause holen und mischt sich sogar mit Vorschlägen in die Kompositionsarbeit ein. Zu allem Überfluss gibt die Maschine schließlich den Geist auf und eine mysteriöse SMS erscheint auf Jojos Handy – von Joseph Haydn höchstpersönlich!

Jojo und die Musikmaschine entstand als Auftragswerk für das Kinderorchester NRW und basiert neben den neu komponierten Teilen auf vier Klassik-Hits von Schumann, Mussorgsky, Bizet und Haydn. Außerdem lässt das Werk Raum für orchestrale Improvisationen und spielt mit Klangeffekten vom auskomponierten Handy-Klingelton bis zum Heißlaufen der Musikmaschine. Die Schauspielerin agiert nah an der Musik und bindet das Orchester in die Handlung ein. So muss der sinfonische Klangkörper nicht nur die Begleitmusik liefern, sondern wird regelrecht zum zweiten Hauptdarsteller.
Besetzung: Schauspielerin, Orchester: 3 (Picc.).2.2.2. – 4.2.3.1. –
Schl (3) – Str.
Aufführungsdauer: ca. 50 Min.
Jojo und die Musikmaschine ist für versierte Schüler- und Laienorchester geeignet, aber natürlich auch für Profiorchester.
Materialien auf Anfrage

Kompositionen für andere Orchester

inVENTio (2008)

für Bläser und Schlagwerk

Das kurze dreiteilige Stück (langsam – schnell – langsam) spielt mit Klangfarben von Piazzolla bis Prokofieff und zurück. Geschrieben habe ich es für die Bläser des Sinfonieorchesters der Musikschule Hilden als Ausgleich zu einem Streicherstück im selben Konzertprogramm. inVENTio verbindet meditative Schwermut mit tänzerischen Rhythmen, die sich bis ins Makabre steigern.
Besetzung: 6 (Picc.).2.2.2. – 4.3.3.1. – Pk., Schl. (2)
Aufführungsdauer: ca. 06:20 Min.
inVENTio ist für versierte Schüler- und Laienorchester geeignet.

Klangbeispiel: inVENTio – nachdenklich

Klangbeispiel: inVENTio – tänzerisch

Materialien auf Anfrage

Rhapsodie (2010)

für 2 Flöten und Orchester (Klavier)

Die beiden Solostimmen der Rhapsodie entstanden für zwei erfahrenere Schülerinnen der Musikschule in Hilden. Die Partien umfassen für die erste Flöte auch Piccolo-Stellen und für die zweite auch Passagen auf der Altflöte. Neben quirligen und fast aggressiv-rhythmischen Abschnitten enthält das durchkomponierte Stück im Mittelteil ausgedehnte Solo-Kadenzen, die vom Orchester mit wässrigen Klangteppichen untermalt werden. Das Wechselspiel aus kleinteiliger Rhythmik und sehr freier Fläche machen den Reiz der Rhapsodie aus. Phasenweise entstehen längere Melodiebögen, die in Verlauf und Harmonisierung stark an Prokofieff erinnern.
Der Orchesterpart kann auch vom Klavier übernommen werden.
Besetzung: Fl. I (auch Picc.), Fl. II (auch Alt) – 2.2.2.2. – 4.2.3.0. – Pk., Schl. – Str.
Aufführungsdauer: ca. 17:30 Min.
Die Rhapsodie ist für versierte Schüler- und Laienorchester geeignet.

Klangbeispiel: Rhapsodie – rhythmischer Teil

Klangbeispiel: Rhapsodie – Solo-Kadenz

Klangbeispiel: Rhapsodie – Seitenthema

Materialien auf Anfrage

Drei Szenen (2011/2012)

für Zupfer

Als Auftragswerk des Landesjugendzupforchesters entstanden die recht übersichtlichen Drei Szenen. Sie bestehen aus drei Stimmungsbildern und zeigen das Zupforchester in wuseliger Geschäftigkeit (I. Unterwegs), in verträumter Atmosphäre (II. Ballade am See) und in verzahnter Rhythmik (III. Ostinato-Party).
In enger Zusammenarbeit mit Annika und Fabian Hinsche vom MareDuo konnte ich die Stimmen den Ansprüchen und Möglichkeiten des Jugendorchesters anpassen.
Besetzung: Mandoline I & II, Mandola/Git. I, Git. II, Bass
Aufführungsdauer: ca. 10:00 Min.
Aufführungsmaterial bei Haus der Musik Trekel